Kinderbetreuung, Schule und Bildung

Kinderbetreuung, Schule und Bildung

Die Probleme und Aufgabenstellungen:

Die Politik sucht zur Zeit nicht nach pädagogischen, am Kind orientierten Ansätzen und Lösungen für die Schul- und Bildungspolitik. Stattdessen bestimmen der Finanzminister und zufällige konjunkturelle Faktoren die Richtung der Schul- und Bildungspolitik. Bildungspolitik nach Kassenlage lehnen wir aber ab, denn: der Grundgesetzauftrag stellt die Würde des Menschen - und nicht das Geld - in den Mittelpunkt unserer staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung.

Die Probleme:

-Kinderkrippen, Kindertagesstätten und Kindergärten sind nicht kostenfrei
-Kinderhorte sind noch nicht flächendeckend im Landkreis vorhanden.
-der demographische Wandel führt zum Grundschulsterben vor Ort
-der Drang ins Gymnasium und die Realschule ist der Tod der Hauptschule
-die Hauptschule ist eine Schulart, die nicht mehr akzeptiert wird
-die Wirtschaftsschule sucht noch nach ihrem Standort im Schulsystem
-es fehlt eine Fachoberschule im Landkreis
-das dreigliedrige Schulsystem ist für Kinder, Eltern, Lehrer und Kommunen ein grundsätzliches Hindernis auf dem Weg zu einer pädagogisch effektiven, sozialen und gerechten Schule
-die finanzielle Belastung der Eltern und Kommunen wird durch die unsoziale und kommunalfeindliche Finanzpolitik der Staatsregierung immer größer
-Studiengebühren führen zu einer verstärkten sozialen Auslese beim Studieren
-die Eltern werden als Nachhilfelehrer der Nation missbraucht
-die Lehrer leiden unter den ständig wechselnden und ungenügend begründeten Änderungen von Lehrplänen und einer sonstigen Verordnungswut

Wir als SPD stehen für:

-den kostenlosen Zugang zu vorschulischen Einrichtungen
-eine gemeindeübergreifende Planung der vorschulischen und schulischen Einrichtungen im Landkreis unter Moderation des Landratsamtes, um kindgerechte Lösungen zu ermöglichen
-eine wohnortnahe Einschulung der Kinder und den Erhalt wohnortnaher Schulen (auch zur Stärkung des sozialen Zusammenhaltes vor Ort)
-ein längeres gemeinsames Lernen aller Schüler zur Vermeidung des sogenannten Grundschulabiturs
-die Ganztagsschule, um alle Kinder entsprechend ihrer Begabung zu fördern – auch die Hochbegabten
-die Erhaltung bzw. ggfs. den Ausbau der Förderschulen für besondere Kinder
-die Errichtung einer Fachoberschule im Landkreis (ggfs. In Kooperation mit umliegenden Landkreisen)
-eine verbesserte Personalausstattung in allen vorschulischen und schulischen Einrichtungen
-die Abschaffung der Studiengebühren!

Für weitere Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Winfred Bogdahn

Tel. 09571/2170
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Sabine Heppner

Tel. 09572/603529
Mail

Jeanine Tischler

Tel. 09574/651690
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